wbar – eine kleine Starterleiste

Wer noch immer auf der Suche nach einer kleinen, Ressourcen schonenden Launchbar ist, sollte mal einen Blick auf wbar werfen.

Großartig viel gibt es zu diesem kleinen Programm nicht zu sagen, es lässt sich per mitgeliefertem GUI ziemlich einfach einrichten (siehe Screenshots), mit eigenen Hintergründen versehen und bietet volle Transparenz sowie Symbolanimation.

wbar, normale Darstellung:

wbar, Symbolanimation beim Anklicken. Die Symbole in unmittelbarer Nähe werden größer, dadurch die ganze Leiste:

Konfiguration:

wbar gibt es u.a. in meinem Buildserviceprojekt direkt zum Download, ansonsten lässt es sich relativ leicht aus den Quelldateien (s.o.) selbst kompilieren.

Lenovo G560 und die Vollverschlüsselung

Wer ein Lenovo Notebook der G-Serie besitzt (ich denke nicht, dass es nur das G560 betrifft) sollte sich derzeit nicht für eine Vollverschlüsselung der Festplatte entscheiden.
Ob nun klassisch unter Linux mit Hilfe von LUKS und separater Boot-Partition oder unter Windows mit Truecrypt.

Schuld scheint das Insyde H2O Bios zu sein. Dieses liest den Anfangsbereich der aktiven Partition und verschluckt sich dabei irgendwie. Jedenfalls bleibt das System während des Bios-Bootscreens komplett auf, auch ein Zugriff auf das Setup (F2) oder die Bootauswahl (F12) ist nicht möglich.
Dann hilft nur noch Ausbau der Festplatte und Neupartitionierung oder Aktivierung einer unverschlüsselten Systempartition (z.B. bei Dualboot).

Was die genaue technische Ursache ist – und ob sich das Umgehen/beheben lässt – kann ich derzeit noch nicht sagen.

Ich hoffe auf ein Bios Update und werde versuchen den Umstand mit Lenovo zu klären.

Nachtrag: auch komplett ohne Verschlüsselung trat der Fehler jetzt auf. Verursacher ist ein Fehler (sofern nicht gewollt) im Insyde AHCI Modul.
Weiteres nachzulesen unter:
http://sstahlman.blogspot.com/2010/12/byte-that-bit-me-insyde.html
http://sstahlman.blogspot.com/2010/12/in-which-it-is-revealed-how-ahci-bug.html
Also AHCI deaktivieren (bei ausgebauter Festplatte) und man kann das System wieder starten.

Problem mit OpenSuse und Service Pack 1 für Windows 7

Benutzer, die auf einem PC parallel openSUSE und Windows7 betreiben, haben derzeit das Problem, dass das Service Pack 1 von Windows nicht eingespielt werden kann. Hintergrund: wenn der BCD Store des Windows-Bootloaders auf einer Partition liegt, die nicht als aktiv markiert ist, bricht die Installation mit dem Fehlercode 0x800f0a12 ab.

Oft wird darauf verwiesen, dass man über die Windows Datenträgerverwaltung die entsprechende Partition unter Windows auf aktiv setzen kann (ganz einfach über Rechtsklickmenü).

Ich möchte dringend davon abraten!
Es kann vorkommen, dass dabei die Struktur der erweiterten Partition (in der i.d.R. Linux liegt) dabei zerstört wird. Diese lässt sich zwar in den meisten Fällen mittels Testdisk wiederherstellen, aber bei verschlüsselten Partitionen kann sich dies sehr schwierig gestalten. Im Extremfall kommt es zum Datenverlust.

Betroffene User sollten lieber aus dem laufenden Linux heraus (oder mit einer LiveCD, GParted, etc.) die Windows-Partition auf aktiv setzen, das SP 1 einspielen und anschließend mit einer LiveCD wieder die Linux-Partition auf aktiv setzen.

zbuild – Pakete lokal bauen

Frisch bei Packman erschienen ist Detlef Reichelt’s zbuild.

Hiermit lassen sich ganz einfach Programme aus deren Quellcode in einem lokalen Chroot bauen. Die fertigen Pakete werden dann als .rpm in einem eigenen Verzeichnis (sogar als fertiges Repo) abgelegt.

Ideal, wenn für die eigene Distribution kein fertiges Paket für ein gewünschtes Programm zur Verfügung steht.
Benötigt wird der jeweilige Programmquellcode, ein Specfile und ggf. Patches.

Wer bisher selbst schon lokal Pakete in seinem System kompiliert, sollte sich dieses Tool unbedingt einmal anschauen.
Im Prinzip ein kleiner Buildservice für zu Hause.

“update” on emerald

As I realized, the latest official version of Emerald is 0.8.4.
I don’t know why it was declared 0.8.6 by the X11:XGL team in their project, might be because of publishing it in the same version as Compiz.

Since Compiz will be at → 0.9 soon, I’ll change the version of my package back to 0.8.4.
Furthermore, compiz-emerald will be renamed to emerald, as well as compiz-emerald-themes to emerald-themes.
So don’t wonder about that.

Still no news for Emerald and OS 11.4 :-(

Nevertheless, it won’t take long until it’s not compatible with Compiz anymore. But as I recently read they are working on a replacement that’s able to handle emerald-themes.

If there’s anybody who has already tried Emerald with Compiz 0.9, please let me know if there’s any hope…

For installation you can still use:
http://blog.lotz1009.de/2010/10/28/opensuse-compiz-emerald-emerald-themes-and-fusion-icon/

Broadcom-Treiber, Kernel 2.6.37

Glücklicher Weise hat sich Broadcom vor einiger Zeit dazu entschieden, den Treiber für BCM4313, BCM43224 und BCM43225 brcm80211 unter einer GPL2-kompatiblen Lizenz freizugeben.

Dieser ist derzeit im Kernel 2.6.37 enthalten und läuft – zumindest bei mir – stabil und schnell.

06:00.0 Network controller [0280]: Broadcom Corporation BCM43225 802.11b/g/n [14e4:4357] (rev 01)

Zum Betreiben wird noch die passende Firmware benötigt, unter openSUSE gibt es sogar ein fertiges Paket brcm80211-firmware im driver:wireless-Repo, so wie es aussieht bleiben die Firmware-Dateien auch im Paket kernel-firmware.

Damit dürften für zukünftige Versionen von openSUSE (z.B. 11.4) die bisherigen Ersatzvarianten Ndiswrapper oder broadcom-wl (über Packman) endlich nicht mehr nötig und Systeme mit Broadcom-Chips endlich “out-of-the-box” zu verwenden sein.

Weiter so!

openSUSE – FATSort / GUI

FATSort

FATSort ist ein Programm, welches Dateien und Ordner in FAT16 und FAT32 Dateisystemen in einer gewünschten Reihenfolge sortieren kann. Dies ist nützlich auf Hardware-MP3-Playern, die ihre Titel nicht selbständig sortieren.

Da unter Linux die Dateien in der zeitlichen Reihenfolge in der sie kopiert wurden in die Dateizuordnungstabelle (FAT) eingetragen werden und diese Reihenfolge nicht unbedingt alphanumerisch ist (etwa so wie es im Dateimanager aussieht), ist dieser Sortiervorgang notwendig.

Manche Dateimanager kopieren zwar in alphanumerischer Reihenfolge, da der “unsortierte” Kopiervorgang der Dateien jedoch schneller ist (wobei “unsortiert” nicht stimmt, da die Dateien eine bestimmte Reihenfolge in der  FAT haben), wird i.d.R. unsortiert kopiert.

Viele Geräte (Autoradios, mp3-Player) spielen diese Dateien üblicher Weise in genau der Reihenfolge ab (also unsortiert).

Das Programm behebt dieses Problem, indem es die FAT-Einträge alphanumerisch in Reihenfolge der Dateinamen umsortiert.
FATSort unterstützt lange Dateinamen und rekursives Sortieren.
Die Speichermedien dürfen beim Sortiervorgang nicht eingehangen sein.

Dieses Programm nimmt Änderungen am jeweiligen Dateisystem auf dem Zielmedium vor! Man sollte dies nicht ohne Backup einsetzen!


Optionen

-c Ignoriert Groß- / Kleinschreibung
-f Sortieren, obwohl Datenträger eingehängt ist (ACHTUNG!)
-h Hilfe
-i Gibt nur eine Info über das Dateisystem aus
-l Listet die Dateien in aktueller Sortierung aus
-o flag Sortieren nach
d : Verzeichnisse zuerst (Standard)
f : Dateien zuerst
a : nicht zwischen Dateien und Verzeichnissen unterscheiden
t:test
-n Natural order sorting
-d dir Nur das Verzeichnis dir sortieren
-D dir Sortiert das Verzeichnis dir und dessen Unterverzeichnisse
-q keine Ausgabe
-r umgekehrte Sortierung
-R Zufällig sortieren
-v Gibt die Programmversion aus

 

Installation

Direktlink zum Download aus dem Buildservice: klick

 


FATSort-GUI

Für FATSort gibt es auch eine grafische Benutzeroberfläche – FATSort-GUI
Diese besteht aus einem simplen Python-Skript, zusätzlich wird noch Zenity benötigt (im OSS-Repo).
Hiermit ist es lediglich möglich, die Dateien alphanumerisch zu sortieren. Optionen lassen sich leider nicht setzen.

fatsort-gui

Die Installation ist relativ einfach. Das Skript einfach herunterladen, ausführbar machen und als Root ausführen.

wget http://laxu.de/code/fatsort-gui.py
chmod +x fatsort-gui.py
su -c './fatsort-gui.py'

WebYaST – Remote Administration unter openSUSE

Seit einiger Zeit gibt es WebYaST unter openSUSE.
Hiermit ist es möglich, ein System, auf dem der WebYaST-Server läuft, von außerhalb bequem über den Browser zu konfigurieren.
Oberfläche und Handhabung sind dabei dem “reellen” YaST nachempfunden, auch sind die meisten Funktionen 1:1 durchzuführen.

WebYaST

Ein (englisches) Handbuch mit weiteren Details und Funktionsbeschreibungen findet sich unter http://doc.opensuse.org/products/WebYaST/webyast-user/

Buildserviceproject: https://build.opensuse.org/project/show?project=YaST:Web

Installationsquelle:

http://download.opensuse.org/repositories/YaST:/Web

 Install server-side packages:

Install client-side packages:

Unicode Viewer released (0.1.20101023svn5)

Unicode Viewer is a tool for browsing Unicode tables to obtain detailed information about every character. It provides functions to navigate through tables by blocks, search for single characters or sets and to create custom tables. The GUI is extended by a Lua console that provides a command-line interface and allows the user to create new functions.
In contrast to other software for this purpose, Unicode Viewer allows you to load Unicode tables from the text files published by the Unicode Consortium. Thereby the software has the ability to display the sorting weights (collations) for each glyph and is developed for the work with these.

Unicode Viewer ist ein Werkzeug zum Betrachten von Unicode-Tabellen um detaillierte Informationen zu jedem Zeichen zu erhalten. Die Software bietet Funktionen zum Navigieren durch die Tabellen über Unicode-Blöcke, zum Suchen nach bestimmten Zeichen und zum Erstellen eigener Tabellen an. Die grafische Benutzeroberfläche wird durch eine Lua-Konsole erweitert, die als Kommandozeile dient und es erlaubt neue Funktionen zu erstellen. Im Gegensatz zu anderen verfügbaren Programmen zu diesem Zweck, ermöglicht Unicode Viewer das Laden der Tabellen aus Textdateien, wie sie vom Unicode Konsortium veröffentlicht werden. Hierdurch bietet die Software die Möglichkeit neben den Kodierungen auch die vorhandenen Sortiergewichte (Kollationen) jedes Zeichens anzuzeigen und soll als Werkzeug für die Arbeit mit diesen dienen.

Direktlink zum Download aus dem Buildservice: klick

hydrogen-drumkits

Many people know Hydrogen, the advanced drum machine for GNU/Linux.

Users of openSUSE 11.2 can use the package from the Packman repo, which includes a nice drumkit download plugin. There you can easily import drumkits without having to download them before.
Unfortunately this program is not packaged for openSUSE 11.3 (yet?) because there is a package available within the openSUSE Buildservice but this package has no drumkit fetch plugin.

You can download all drumkits, which are available at http://sourceforge.net/projects/hydrogen/files/Sound Libraries/ separately and import them with Hydrogen (which will put them into /home/$USER/.hydrogen/data). But since you have to do that with each drumkit separately, this can take some time.

I downloaded all drumkit files and put them into one package, which allows you to install all at once.
The difference is that those drumkits will not be installed into your home directory, but globally available for all users in

/opt/kde3/share/hydrogen/data/drumkits

The package size is about 55 MB.
Klick on one of the links below to download/install the package.

rpm, openSUSE 11.4
rpm, openSUSE 11.3